Der Schlusspfiff

Der Schlusspfiff ertönt.
Der Schiedsrichter beendet das Spiel und nimmt den Ball an sich.
Die Match-Uhr wird angehalten.
Das Zeitliche ist verewigt.
Das Endergebnis des Spieles steht fest.
Was auf der Anzeigetafel steht, ist nun unumstößlich.
Der Schlusspfiff.
Den einen bringt er die Erlösung,
für die anderen bricht die Welt zusammen.
Aus dem Bangen und Hoffen bis zur letzten Sekunde
wird die Gewissheit:
Es ist vorbei.
Nichts kann mehr getan werden.
Kein Fehler kann jetzt mehr ausgebessert werden.
Keine Torentscheidung kann mehr zurückgenommen werden.
Ob Sieg oder Niederlage –
es ist besiegelt,
es muss akzeptiert werden.
Der Schlusspfiff.
Die Anspannung verwandelt sich
in Freude oder Verzweiflung,
in Glückseligkeit oder Niedergeschlagenheit,
in Jubel über das erreichte Ziel
oder Trauer über die verpasste Chance.
Was werde ich empfinden,
wenn in meinem Leben
der Schlusspfiff ertönt?
Ich vertraue darauf,
dass Jesus Christus das Spiel meines Lebens abpfeift,
dass er den Ausgleich im letzten Augenblick noch gelten lässt,
dass er die über mich verhängte Rote Karte aufhebt,
dass Freude und Jubel herrschen,
wenn ich die Ehrenrunde drehe.
Alfred Jokesch, Sportseelsorger DSG Steiermark
Wie denken Sie darüber? Welche Erfahrungen haben Sie persönlich gemacht? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!